Kaninchenimpfung
ab einem Alter von 6 - 8 Wochen Myxomatose und RHD (Chinaseuche)ab einem Alter von 8 - 10 Wochen (Zusatzimpfung) Kaninchenschnupfen (Pasteurellose)
Unser Komplett-Check beinhaltet:
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Myxomatose
Die Myxomatose wird sehr häufig bei Wildkaninchen beobachtet: betroffene Tiere haben eitrigen Augen- und Nasenausfluss, geschwollene Ohren, Augen und Geschlechtsteile. In diesem Stadium ist die Krankheit bereits unheilbar. Die Bereiche des Kopfes schwellen derart an, das die Tiere unter hohen Fieber verhungern oder an Kreislaufversagen sterben. Da diese Krankheit über Fliegen und Mücken übertragen wird, müssen wir auch unsere Kaninchen im Haus schützen. -
RHD-1 und RHD-2 (Chinaseuche)
Der RHD-Virus wird sowohl durch direkten Kontakt (mit infizierten Tieren), wie auch indirekt (über Insekten oder Grünfutter) übertragen. Das Virus kann monatelang in der Natur überleben. Daher ist die Ansteckungsgefahr sehr hoch. RHD erkennt man häufig nicht. Meist sterben die Tiere 1-2 Tage nach der Infektion, ohne das man äußerlich irgendwelche Symptome feststellen kann. Oft siechen sie langsam dahin, während sie innerlich verbluten. Vor ein paar Jahren ist die klassische RHD-1-Virusvariante mutiert und so entstand das noch aggressivere RHD-2-Virus. Seit 2017 gibt es nun eine Impfung gegen beide Varianten, die erst ab der 10. Lebenswoche geimpft werden sollte. Ausreichend Schützen können Sie Ihr Tier nur durch diese Impfung. -
Kaninchenschnupfen (Pasteurella Multocida)
Diese Krankheit ist nur selten tödlich, aber wird sehr leicht chronisch. Die Kaninchen niesen und schniefen, wobei die Nase mit eitrigen Sekret verstopft und die Augen tränen. Tiere, die bereits einmal diesen Schnupfen überwunden haben, sollten regelmäßig geimpft werden, um einen erneuten Ausbruch zu verhindern.
